Willkommen bei HMI Project
HMI Project präsentiert das Projekt „ONE HMI“ – die Entwicklung eines einheitlichen Human Machine Interfaces – für die OYSTAR Group. Die internationale OYSTAR Group zählt mit ihren 10 Produktionsgesellschaften zu den führenden Unternehmen im Bereich Verpackungstechnik. Mit der GTI-Control als Generalunternehmer und den Designbüros Triebwerk und CaderaDesign startete das Projekt One HMI. Aufgabe war es, ein einheitliches Bedienkonzept und Softwaredesign für die Anforderungen aus 12 unterschiedlichen Technologien, 36 Maschinentypen und 3 Monitorgrößen zu schaffen. Aus der intensiven Zusammenarbeit entwickelte sich ein Team von Experten: HMI Project. Diese Webseite zeigt, wie mit kombiniertem Know-how und Teamgeist dieses ehrgeizige Projekt in Rekordzeit verwirklicht wurde. Wenn Sie ein ähnliches Projekt auch für Ihr Unternehmen planen oder Unterstützung im Bereich Interfacedesign brauchen, beraten wir sie gerne.
Aktuelles
13.02.12 - ONE HMI gewinnt iF gold award.
Die Jury: „Das touchbasierte HMI für Verpackungs- und Prozessmaschinen ist sehr komplex. Bedienkonzept und Softwaredesign wurden hier extrem gut durchdacht und umgesetzt. Obwohl sich One HMI durch seine Komplexität auszeichnet, sind alle Designelemente auf dem Bildschirm klar und verständlich angeordnet. Komplexe Prozesse sind hier bis ins letzte Detail bedacht worden: bemerkenswert.“
Aus 1.054 Beiträgen in 6 Kategorien konnten insgesamt 275 Einreichungen die Jury überzeugen – sie erhielten das iF Label als Zeichen für herausragendes Design. Wiederum 30 von ihnen kamen in die TOP Auswahl der internationalen Experten: Diesen Produkten wurde je ein iF gold award zugesprochen, der zur iF design awards night am 10.02.2012 von iF Geschäftsführer Ralph Wiegmann an die Preisträger vergeben wurde. Durch das Programm des Abends führte Moderatorin Frauke Ludowig, die die Gewinner des iF design awards 2012 auf die Bühne des Auditoriums der BMW Welt bat.
Bilder von der Preisverleihung
22.12.11 - ONE HMI überzeugt bei iF design awards.
Das ONE HMI Interfacedesign konnte sich erneut bei einer international besetzten Jury durchsetzen und erhält den begehrten iF communication design award 2012 in der Kategorie Product Interfaces. Der iF communication design award ist einer der wichtigsten nationalen und internationalen Designwettbewerbe. Wer hier ausgezeichnet wird, hat mit außergewöhnlichem Kommunikationsdesign überzeugt.
iF Online Exhibition
27.06.11 - ONE HMI Interfacedesign erzielt das Qualitätssiegel red dot!
Die Jury war sich einig: Das hervorragende ONE HMI Interfacedesign erhielt im red dot award: communication design, einem der international größten und renommiertesten Designwettbewerbe, den begehrten red dot. Damit wird den Preisträgern ein sehr hohes Gestaltungsniveau bescheinigt. 15 Juroren, allesamt international renommierte Designexperten, beurteilten in einem mehrtägigen Prozess jede einzelne der insgesamt 6.468 Einreichungen. Gerade einmal 608 Arbeiten wurden mit einem red dot ausgezeichnet. In der Sonderausstellung „Design on stage – winners red dot award: communication design 2011“ in der Alten Münze Berlin werden alle Gewinnerarbeiten 2011 präsentiert.
red dot Online Exhibition
12.05.11 - ONE HMI auf Interpack in Düsseldorf
Die Ergebnisse des einjährigen Entwicklungsprozesses wurden erstmals auf der Messe Interpack vom 12. - 18.05. in Düsseldorf präsentiert.
Impressionen von der Messe
Die Bedürfnisse des Kunden im Blick
Zwölf Anwendungen in verschiedenen Ausprägungen standen zu Beginn des Projektes auf dem Prüfstand. Kriterien wie Einfachheit, Angemessenheit der Aufgaben und Individualisierbarkeit spielten für die Auswertung eine wichtige Rolle. Ebenso wichtig waren die Vorort-Analysen direkt bei Kunden der Oystar-Gruppe. So konnten wir an laufenden Maschinen komplexe Arbeitsabläufe und Prozesse beobachten und die notwendigen Handlungsschritte lernen und verstehen.
Ein einheitliches Bedienkonzept
Durch eine standardisierte Befragung der Bediener, Servicetechniker und Entwickler zeigte sich die geforderte Bandbreite an Informationen für die unterschiedlichen Personengruppen. Nach Auswertung aller Daten haben wir – passend für alle Maschinen – ein einheitliches Bedienkonzept entwickelt.
Wireframes
Auf Basis von Wireframes – schematisch vereinfachten Entwürfen – wurden in diesem Arbeitsschritt alle wichtigen Grundlagen für das Interfacedesign definiert. Die Informationsarchitektur wurde mit Hilfe von Flowcharts strukturiert und mit dem Kunden abgestimmt.
Struktur
Grundlage für die Aufteilung des Screens ist das zukunftsorientierte Widescreenformat. Jede Funktionsgruppe auf dem Interface hat einen fest zugewiesenen Bereich: Eine übersichtlich gegliederte Statusleiste, die mit den wichtigsten Informationen zum Produktionsverlauf über den Zustand der Maschine informiert. Die Hauptnavigation ist ergonomisch auf der rechten Seite des Screens platziert. Globale Funktionen befinden sich am am unteren Bildrand.
Usability
Das Konzept für die Entwicklung des Human Machine Interfaces stützt sich auf zahlreiche Prinzipien, die die Bedienbarkeit optimieren. Diese wurden im Vorfeld definiert und dienten als Grundlage für alle weiteren strukturellen und gestalterischen Entscheidungen. Die Benutzerfreundlichkeit hatte bei allen Punkte oberste Priorität.
Den einfachen Bediener im Fokus
Bei allen strukturellen Entscheidungen stand immer der einfache Bediener im Fokus. Seine täglichen Aufgaben wurden priorisiert. Abhängig vom Benutzerlevel wird das Interface dynamisch um Funktionen erweitert.
Differenziertes Dialogsystem
Wir unterscheiden deutlich zwischen Informationen, die vom System generiert und Dialogen, die durch den Benutzer geöffnet werden. Das vereinfacht die Kommunikation mit der Maschine und maximiert die Bediensicherheit.
Leichte Individualisierbarkeit
Die kleinen Helfer in der Produktion: Individuell ausgewählte Widgets gehen auf die Anforderungen der verschiedenen Benutzergruppen ein. Informationen zum Produktionsverlauf, Temperaturen und Statistiken – alles im Blick.
Intelligente Maschine – Assistenzsysteme
Ein schnelles und richtiges Handeln bei auftretenden Fehlern spart Zeit und Geld. Der kontextabhängige Assistent bietet dem unerfahrenen Bediener Step-by-Step Anleitungen zur Lösung des Problems.
Visualisierung der Parametereingabe
Animierte Visualisierungen unterstützen beim Einrichten und Optimieren der Produktionsschritte. Die Vorteile: direkte Rückmeldung durch das Interface. Die Darstellungen sind selbsterklärend und funktionieren sprachübergreifend.
Funktionserweiterung durch Multitouch
Multitouch-Gesten steigern die natürliche Interaktionsweise und somit auch die Effizienz bei der Handhabung der Maschine. Alle Anwendungen sind für die Bedienung per Touchscreen optimiert.
Linearisierung des Maschinenbildes
Die aufeinanderfolgenden Produktionsschritte einer Maschine werden in Form vereinfachter Module abgebildet. So ist eine übersichtliche Darstellung auch komplexer Maschinen möglich.
Ergonomisches Interfacedesign
Das ONE HMI Interface zeigt eine schlüssige und sicher zu bedienende Oberfläche mit hoher Qualitätsanmutung. Die systematische Strukturierung geht auf die unterschiedlichen Anwender mit ihren spezifischen Aufgaben ein und bietet viele Möglichkeiten zur Individualisierung. Die klare Gliederung der Oberfläche verkürzt die Einlernzeiten und erleichtert den Umgang mit den Maschinen. Alle Phasen des Entwicklungsprozesses wurden auf Basis der DIN EN ISO 9241-210 vollzogen.
Haptische Controls
Auf Basis von ergonomischen Studien wurde bei der Gestaltung der Touch-Bedienelemente sowohl auf angemessene Größen als auch richtige Abstände der Bedienelemente zueinander geachtet. So können Fehlbedienungen minimiert werden.
Intuitive Bedienung
Bedienbare Objekte sind durch ihre dreidimensionale Ausprägung leicht erkennbar und verhalten sich gemäß der Erwartungshaltung des Benutzers. In Abhängigkeit vom Benutzerlevel werden nur Informationen angeboten, die im Tätigkeitsbereich des Bedieners liegen.
Selbsterklärende Icons
Für alle wichtigen Funktionen und Prozesse entwickelten wir ein Set leicht verständlicher monochromer Icons. Die einfache zweidimensionale Darstellung unterstützt die Orientierung auf dem Interface und dient zudem der schnelleren Wahrnehmung.
Logische Piktogramme
Die teilweise sehr komplexen Maschinenmodule werden durch einfache Piktogramme repräsentiert. Diese zeigen in reduzierter Form Grundfunktionen oder Produktionsabläufe,die an den jeweiligen Modulen stattfinden. Das vereinfacht die Übersicht über den Produktionsablauf.
Stimmiges Farbkonzept
Das Interface ist hell und kontrastreich, um eine gute Lesbarkeit zu gewährleisten. Das Farbschema ist abgeleitet vom Corporate Design des Kunden. In der gedeckten Farbwelt werden durch Helligkeiten Funktionsbereiche unterschieden. Signalfarben helfen, dass wichtige Informationen vom Benutzer sofort wahrgenommen werden.
Effektivität in der Umsetzung
Informationsgewinn durch Prototypenbau
Hilfreich für die Entwicklung war die Überprüfung durch einen Prototypen. Dieses wurde von GTI-control parallel projektiert. Hier konnten nicht nur das Design sondern auch typische Handlungs- und Interaktionsschritte mit Referenzusern durchgespielt werden.
Online-Dokuwiki Styleguide
Der Styleguide wurde als Dokuwiki-Webseite umgesetzt und ist jederzeit online erreichbar. Hier finden sich alle Informationen zur softwareseitigen Implementierung des ONE HMI Interface: Grundprinzipien, exakte Vermaßungsangaben und ein übersichtlicher Downloadbereich. Für die Umsetzung ist der Online-Styleguide das Werkzeug und die Garantie für eine konsequente Anwendung der Gestaltungsgrundlagen. So ist eine einheitlich Umsetzung des Konzeptes und „Look and Feels“ über alle Oystar-Anwendungen und Produktionsstätten hinweg garantiert. Durch Community-Funktionen können zwischen Designern und Entwicklern Informationen effektiv ausgetauscht und für alle Beteiligten verfügbar gemacht werden.
Bibliothek mit Anwendungsbeispielen
Ein besonderes Feature ist die UseCase Bibliothek. Sie dokumentiert Sonderlösungen und Neuerungen, die während des Implementierungsprozesses hinzukommen und dient als Nachschlagewerk für alle Entwickler, der weltweiten Produktionsstätten.
Gemeinsam genutzte Komponenten
Der Online-Styleguide wird weiterhin als Plattform genutzt, um zwischen den Entwicklern Softwarekomponenten auszutauschen. So können zusätzlich Synergien genutzt und somit der Aufwand reduziert werden.
Kundenspezifisches Bedienpanel
Das ONE HMI Bedienpanel wurde von Prime Cube kundenspezifisch entwickelt. Ziel dabei war, die Bedienung einfacher, ergonomischer und intuitiver zu machen. Es ist als Stand-Alone-System für die Tragarm-Montage konzipiert. Das Edelstahl-Gehäuse ist allseitig IP65-geschützt. Die sicken- und kantenfreie Integration der einfach zu reinigenden Glasfront verhindert dabei Schmutzanhaftungen. Ein Maschinenbediener steuert die Software intuitiv über den multitouch-fähigen, kapazitiven Touchscreen. Die LED-hinterleuchteten Widescreen-Displays reichen von 25 cm über 39 cm bis 53 cm Bilddiagonale. Spezielle Funktionen sind über kapazitive Bedienelemente und elektromechanische Befehlsgeräte direkt im Zugriff. Alle Panel-Varianten sind dank energieeffizienter Intel Atom CPU lüfterlos ausgeführt.
Die Partner des Projektes ONE HMI
Prime Cube
Prime Cube - die Marke für Customized Computer Systems der MSC Tuttlingen GmbH
Ansprechpartner: Alexander Eschbach, Vertrieb
www.primecube.de
GTI-control mbH
Realisiert seit über 20 Jahren HMIs mit dem Schwerpunkt im Maschinenbau und hat mit PROCON-WIN eine an die Kundenwünsche anpassbare Standardsoftware. Bietet neben Konzeption und Projektmanagement auch die Umsetzung von Prototypen mit kundenspezifischer Programmierung an.
Ansprechpartner: Achim Schreck, Dipl.-Ing. (FH), Geschäftsleitung
www.GTI-control.de
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Eine ausführliche Beratung steht immer an erster Stelle jedes Projektes. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.
Ihre Ansprechpartner
Markus Buberl
Dipl. Des. Kommunikationsdesign (FH)
Spezialisiert auf Projektleitung, Konzeption und Icondesign.
Telefon +49 (0) 9353 982567
E-Mail buberl@hmi-project.com
Christian Rudolph
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